Wozu Wettermelden?

Eine große Anzahl automatischer ZAMG Wetterstationen kann mit hoher Genauigkeit Temperatur, Luftdruck, Windrichtung- und Stärke und andere atmosphärische Größen messen. Die tatsächlichen Auswirkungen von Wetter, insbesondere von Extremwetter am Boden wie Sturmschäden, Hagelsteine, Tornados, Lawinen, Muren oder Steinschlag, Glatteis und Waldbrände können mit den automatischen Stationen nicht gemessen werden.

Dazu ist weiterhin die menschliche Beobachtung nötig.

Ihre Meldungen über das aktuelle Wetter und dessen Auswirkungen erreichen die ZAMG in Echtzeit und helfen auf diese Weise mit, Wetterwarnungen zu verbessern und so unmittelbare, gefährliche Folgen von Extremwetter zu vermeiden.

Die Beobachtungen bilden auch die Grundlage für die Erforschung von Extremwettereignissen und ihren Schäden. Die Häufigkeit extremer Wetterereignisse und die Verwundbarkeit unserer Gesellschaft gegenüber Wetterschäden lassen sich auf diese Weise präziser erfassen.

Zum Glück ist das Wetter zumeist weder gefährlich noch extrem. Mit wettermelden.at kann auch dann den MeteorologInnen der ZAMG-Wettervorhersage jederzeit "live" mitgeteilt werden, ob die Wetterprognose für einen Ort zum Zeitpunkt auch stimmt.

So funktioniert es!

Am besten im Freien mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet unabhängig von Ort und Zeit Wetter melden.

Ein Download oder eine Installation der Web-App ist dabei nicht nötig!

Internet und Lokalisierung aktivieren, https://www.wettermelden.at/ im Browser aufrufen, den passenden Meldeparameter mit dem Plus- Symbol wählen.

Ein Foto hilft immer, die Auswirkungen des Wetters besser zu beschreiben.

Bei Bedarf Text hinzufügen, absenden, fertig.

Siehe dazu folgende Kurzanleitung.

Was passiert mit den Wettermeldungen?

Die aktuellen Wettermeldungen erreichen VorhersagemeteorologInnen in Echtzeit und helfen mit, auswirkungs-orientierte Wetterprognosen und Warnungen zu verbessern. Wettermeldungen dienen weiters als Grundlage für Fallstudien sowie klimatologische und statistischen Auswertungen von Extremereignissen. Alle österreichischen Wettermeldungen werden in einer nationalen ZAMG Datenbank gespeichert und im Austausch anderen Europäischen nationalen Wetterdiensten anonymisiert für Warnungen und Forschung zur Verfügung gestellt.

Hier geht's zum Wettermelden:

wettermelden.at

Besonders Wetter-Interessierte können sich am Ausbildungsprogramm zum „Trusted Spotter Network Austria“ beteiligen:

TSN